Galette à la Zürich

Die Galette des Rois hat in der deutschsprachigen Schweiz keine Tradition, der Königskuchen in anderer Form sehr wohl. Was aber die Liebhaber der original französischen Variante kaum zu trösten vermochte. Sie mussten bislang die Grenze zum Elsass überqueren oder gleich in Paris nachschauen, was denn Stars wie Pierre Hermé zustande backten. Die kreativen und bisweilen aufwändig gestalteten Königskuchenrezepte haben sich zu einem echten Kult entwickelt.

Die Galette des Rois wird nach einem neuen Rezept gebacken. (Bild: Vollenweider)

Vollenweider wagt es

Doch neuerdings haben es die Zürcher leicht. Der in Winterthur beheimatete Konditor, der auch in Zürich eine Filiale führt, hat die Galette des Rois neu entwickelt – mit tatkräftiger Mithilfe der Pariser Patissière Aurélie Barennes. Authentisch ist der Blätterteig, authentisch ist die eher feste Mandelfüllung. Das Ganze schmeckt ausgezeichnet und ist mit 36 Franken pro Kuchen auch nicht teurer, als Zürich sonst zu sein pflegt. Weil es Menschen gibt, die auf Mandeln allergisch reagieren, wurde auch eine Alternative mit Schokolade entwickelt. Die freilich wirkt allzu fest und mächtig, da müsste man an der Textur der Füllung arbeiten.

Die Galettes sind heute bis zum Ausverkauf des letzten Exemplares in den Vollenweider-Filialen zu haben, ab morgen bis Ende Januar auf Vorbestellung.

Anmerkung: Die Verkostungs-Galettes wurden gratis zur Verfügung gestellt.

Teilen Sie diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar