Aprikosen (Teil 1). Heute statt Tomaten.

Ob die besten Aprikosen der Welt im Wallis wachsen, weiß ich nicht. Dass die dortigen Früchten ausgezeichnet schmecken, ist mir inzwischen bewusst. Auch weil die Walliser Aprikosenbauern mir schon zweiten Jahr einige Früchte zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank.

Aprikosen mit Büffelmozzarella und Thymian (Foto: Wolfgang Fassbender)

Aprikosen mit Büffelmozzarella und Thymian (Foto: Wolfgang Fassbender)

Die könnte man als Dessert der klassischen Art verarbeiten – zu Kompott oder Kuchen -, allerdings auch eher pikant anrichten. Aprikosen enthalten ja oft nicht so viel Zucker, dass man sich Sorgen um die Kombination mit salzigen Zutaten  machen müsste. Also warum nicht mal Tomaten aus- und Aprikosen einwechseln? Jogi Löw hat ja auch eine Wechselpolitik, über die einem erst auf den zweiten Gedanken schmeckt.

Ich habe also den besten Büffelmozarella gekauft, den ich auf die Schnelle in Zürich auftreiben konnte (bei Globus), ihn dünn aufgeschnitten. Die nicht allzu reifen, noch festen Aprikosen wurden ähnlich zerteilt und leicht gepresst. Dazu erstklassiges Bio-Olivenöl aus Italien und einige angeröstete Thymanblättchen aus dem eigenen Garten. Ein paar Flocken Fleur de Sel dazu – fertig war Caprese von der Aprikose. Und falls nun einer fragte, warum es kein Basilikum gab, hier die Antwort: Ich fand es beim Versuch nicht sonderlich überzeugend zu den Aprikosen. Der Thymian schärfte das Fruchtaroma besser.

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