Der beste Panettone der Welt

Panettone selbst zu backen, ist eine Herausforderung, an die ich mich noch nicht getraut habe. Man benötigt viel Erfahrung, um das schwere Gebäck so luftig-leicht aufgehen zu lassen.

Panettone der Extraklasse – oder was nach Weihnachten davon übrig ist.

 

Also kauft man einen Panettone. Gibt es in jedem Supermarkt, hat aber mit dem traditionellen Gebäck dieser Art nicht das Geringste zu tun. Trocken ist er, der Billigkuchen, sandig, süß und langweilig. Merkt man allerdings erst, wenn man mal den guten verzehren durfte, den aus den Delikatessenabteilungen der Kaufhäuser. Und selbst der verblasst vor dem Inhalt einer schwarzen Blechdose, die vor wenigen Tagen vor meiner Tür stand.

 

Andrea Tortora backt den Panettone in Padova mit seinem Lievito Madre, jenem milden Weizensauerteig, der den Kuchen wunderbar aufgehen lässt. Jedenfalls dann, wenn man die richtigen Abläufe beachtet. Der Panettone muss nämlich mehrfach geknetet werden, muss ruhen, schliesslich stundenlang gehen. Ganz am Schluss kommt die Glasur drauf, dann wird gebacken.

 

Wie gut die Sache schmeckt, erkennt man auch an den Zutaten. Neben Mehl, Butter, Eiern und Zucker sind auch Akazienhonig, Tahiti-Vanille, kandierte Zitronen. und Orangenschale drin. Obendrauf, in der Glasur, noch ein paar Mandeln.

 

Zu haben ist der Panettone von Andrea Tortora an ausgewählten Adressen in Italien, im Vereinigten Königreich oder im Tannenhof am Arlberg, einem der individuellsten Hotels Österreichs.

 

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